Gestern war nichts aufregendes los... Das Wetter versprach nicht schön zu bleiben - hielt dann aber "leider" sein Versprechen doch nicht; aufjedenfall wurden aber aufgrund der düsteren Aussichten die geplanten Aktivitäten hintangestellt und vertagt. Somit blieb Zeit zu relaxen und die Seele ein bisschen baumeln zu lassen - klarerweise am Pool, da das Wetter ja doch nicht schlecht wurde... Gegen Abend machten wir uns dann aber doch noch auf nach VivoCity um hart verdientes Geld gegen Bekleidung zu tauschen (klarerweise fröhnten wir im Anschluss heimischer Küche :-) ).
Bemerkenswert ist hier beim Shoppen, dass es sowohl keinen Winter- sowie Sommerschlussverkauf gibt - wie auch - ich bin mir nicht einmal sicher ob die Leute hier in der Lage sind Herbst und Frühling zu buchstabieren, geschweigen denn die Bedeutung des Wortes Winter auch nur im geringsten erahnen können... (ich muss glaub ich einmal einen Einheimischen fragen, was er zum Thema "Winterreifenpflicht" sagt... ;-) ). Da es also weder Winter- noch Sommerschlussverkauf gibt, muss man klarerweise die Umsätze anders ankurbeln: "Midseasonsale" ist das Schlagwort. Da gibt es zwar dann nicht bis zu 50% Nachlass, aber 20% können es schon mal sein, was ja wiederum auch nicht zu verachten ist.
Somit ist mein Kleiderschrank wieder ein bisschen besser gefüllt und ich kann auch mal wieder in andere Sachen schlüpfen...
Wobei ich dann aber auch erstmalig einen Shop betreten habe, bei dem ich nicht weiß wie oft es diese weltweit gibt und wo sich die anderen verbergen: Einen National Geographic Shop.
Betritt man diesen taucht man in eine andere Welt ab. In eine Welt voller Mystik und vieler Geheimnisse. Zu kaufen gibt es dort neben Bekleidung für junge Abenteurer, bestehend aus dem allseits bekannten Kaki-Look Hemden und Hosen, Bergschuhe (ist in Singapur wie gesagt ein etwas ungewohnter Anblick: schließlich ist hier die höchste Erhebung 165 Meter - also von Berg keine Spur) über Relikte aus der Zeit der Industrialisierung. Richtig gelesen - hier kann man einfache Werkbänke aus Stahl aus dem 19. Jahrhundert, schwedische Möbel, Bilder (ich drucke meine Bilder, die ihr hier kostenlos zu sehen bekommt, in Zukunft auch aus und schreibe "Last Edition" drunter und verkaufe sie dann für 800 S$ ;-) ) bis hin zu anderem Handicraft (hierbei handelt es sich nicht um Gegenstände, welche unter Zuhilfenahme eines Handys entstanden sind, sondern um landläufig ausgedrückt "Kitsch und Krempel" - meist hergestellt in einem Billiglohnland. Sollte ich es vielleicht politisch korrekter in einem "Land mit Entwicklungspotential" nennen? ;-) ). Aufjedenfall könnten hier Expats und andere Reiche, welche schon zu lange hier leben und eigentlich nicht mehr wissen wohin mit dem Geld, dieses hier ganz leicht loswerden... Einzelne Sedillien und Fundstücke können da schon die Summen von bis zu 50.000 S$ verschlingen - auch wenn man den Preis oftmals nicht erklären kann. Bei so manchen Exponat hat man eher das Gefühl, dass sich der Preis einfach durch den extrem hohen Aufwand für den Transport errechnet hat, da Schränke aus ca. 5mm dicken Stahl mit einer Länge von 3m sicher nicht einfach zu transportieren sind...
Doch nicht nur extrem teure Utensilien sind hier zu finden, sondern auch sinnvollere Sachen, wie zum Beispiel normale Hemden und Hosen und Sporttaschen. Was mich dabei etwas verwunderte war der dann doch ganz normale Preis (eigentlich sogar günstige Preis). Um aber den Einheimischen die Wirkungsweise und Funktionalität einer Fleece-jacke zu erklären bedarf es aber nicht nur eines geschickten Verkäufers, sondern ein bisschen mehr an Überzeugung. Und was macht man in einem Land in dem die Energie eigentlich sowieso beim Fenster rausfließt? Richtig - man stellt mitten in den Laden eine Klimakammer und ermöglicht dem Käufer die Kleidung bei 0 °C einfach einmal auszuprobieren. Wobei aber dabei auch noch festgehalten werden muss, dass der "ärmste" Käufer natürlich die Ergebnisse selbst mit einer fix installierten Wärmebildkamera sofort überprüfen kann und den Test meist nicht länger als 30 Sekunden durchsteht und die Kammer mit erfrierungsartigen Erscheinungen verlässt, während sich rundherum eine staunende Menge versammelt hat und den Tester beim Verlassen der Kammer wie einen Nationalhelden begeistert ansieht... ;-)
Sonst aber kann ich jedem den Besuch eines solchen "National Geographic Shops" nur ans Herz legen, denn man findet neben allerlei Kuriosem (ein Pferd in voller Lebensgröße, gebaut aus Treibholz in Anlehnung an irgendwelche Pferdestatuen, welche sich in Venedig am Markusplatz befinden = 9.000 S$) auch vieles Inspirierendes...
Bemerkenswert ist hier beim Shoppen, dass es sowohl keinen Winter- sowie Sommerschlussverkauf gibt - wie auch - ich bin mir nicht einmal sicher ob die Leute hier in der Lage sind Herbst und Frühling zu buchstabieren, geschweigen denn die Bedeutung des Wortes Winter auch nur im geringsten erahnen können... (ich muss glaub ich einmal einen Einheimischen fragen, was er zum Thema "Winterreifenpflicht" sagt... ;-) ). Da es also weder Winter- noch Sommerschlussverkauf gibt, muss man klarerweise die Umsätze anders ankurbeln: "Midseasonsale" ist das Schlagwort. Da gibt es zwar dann nicht bis zu 50% Nachlass, aber 20% können es schon mal sein, was ja wiederum auch nicht zu verachten ist.
Somit ist mein Kleiderschrank wieder ein bisschen besser gefüllt und ich kann auch mal wieder in andere Sachen schlüpfen...
Wobei ich dann aber auch erstmalig einen Shop betreten habe, bei dem ich nicht weiß wie oft es diese weltweit gibt und wo sich die anderen verbergen: Einen National Geographic Shop.
Betritt man diesen taucht man in eine andere Welt ab. In eine Welt voller Mystik und vieler Geheimnisse. Zu kaufen gibt es dort neben Bekleidung für junge Abenteurer, bestehend aus dem allseits bekannten Kaki-Look Hemden und Hosen, Bergschuhe (ist in Singapur wie gesagt ein etwas ungewohnter Anblick: schließlich ist hier die höchste Erhebung 165 Meter - also von Berg keine Spur) über Relikte aus der Zeit der Industrialisierung. Richtig gelesen - hier kann man einfache Werkbänke aus Stahl aus dem 19. Jahrhundert, schwedische Möbel, Bilder (ich drucke meine Bilder, die ihr hier kostenlos zu sehen bekommt, in Zukunft auch aus und schreibe "Last Edition" drunter und verkaufe sie dann für 800 S$ ;-) ) bis hin zu anderem Handicraft (hierbei handelt es sich nicht um Gegenstände, welche unter Zuhilfenahme eines Handys entstanden sind, sondern um landläufig ausgedrückt "Kitsch und Krempel" - meist hergestellt in einem Billiglohnland. Sollte ich es vielleicht politisch korrekter in einem "Land mit Entwicklungspotential" nennen? ;-) ). Aufjedenfall könnten hier Expats und andere Reiche, welche schon zu lange hier leben und eigentlich nicht mehr wissen wohin mit dem Geld, dieses hier ganz leicht loswerden... Einzelne Sedillien und Fundstücke können da schon die Summen von bis zu 50.000 S$ verschlingen - auch wenn man den Preis oftmals nicht erklären kann. Bei so manchen Exponat hat man eher das Gefühl, dass sich der Preis einfach durch den extrem hohen Aufwand für den Transport errechnet hat, da Schränke aus ca. 5mm dicken Stahl mit einer Länge von 3m sicher nicht einfach zu transportieren sind...
Doch nicht nur extrem teure Utensilien sind hier zu finden, sondern auch sinnvollere Sachen, wie zum Beispiel normale Hemden und Hosen und Sporttaschen. Was mich dabei etwas verwunderte war der dann doch ganz normale Preis (eigentlich sogar günstige Preis). Um aber den Einheimischen die Wirkungsweise und Funktionalität einer Fleece-jacke zu erklären bedarf es aber nicht nur eines geschickten Verkäufers, sondern ein bisschen mehr an Überzeugung. Und was macht man in einem Land in dem die Energie eigentlich sowieso beim Fenster rausfließt? Richtig - man stellt mitten in den Laden eine Klimakammer und ermöglicht dem Käufer die Kleidung bei 0 °C einfach einmal auszuprobieren. Wobei aber dabei auch noch festgehalten werden muss, dass der "ärmste" Käufer natürlich die Ergebnisse selbst mit einer fix installierten Wärmebildkamera sofort überprüfen kann und den Test meist nicht länger als 30 Sekunden durchsteht und die Kammer mit erfrierungsartigen Erscheinungen verlässt, während sich rundherum eine staunende Menge versammelt hat und den Tester beim Verlassen der Kammer wie einen Nationalhelden begeistert ansieht... ;-)
Sonst aber kann ich jedem den Besuch eines solchen "National Geographic Shops" nur ans Herz legen, denn man findet neben allerlei Kuriosem (ein Pferd in voller Lebensgröße, gebaut aus Treibholz in Anlehnung an irgendwelche Pferdestatuen, welche sich in Venedig am Markusplatz befinden = 9.000 S$) auch vieles Inspirierendes...