Dienstag, 31. März 2009

Kirchen...

Kirchen gibt es in Singapur einige - eine kennt ihr ja schon von einem Foto... Die meisten Kirchen hier sind schneeweiß (ob ein SingapurerIn was mit diesem Wort anfangen kann? ;-) - ihr schon, oder? ;-) ) - zumindest hab ich noch keine in einer anderen Farbe gesehen... soll aber nix heissen, denn ich bin ja erst seit eineinhalb Wochen hier und habe schon so manches gesehen aber noch lange nicht alles...

Aufjedenfall haben nicht mehr alle Kirchen ihren ursprünglichen Zweck - so wie die in der ich heute abend war. Diese wurde kurzerhand in ein Restaurant umfunktioniert - warum genau weiß ich noch nicht, erlese ich aber vielleicht auch irgendwann einmal.

Nennen tut sich das ganze "Chijmes" (geht nur mit IE) und ist eigentlich nicht nur eine Kirche sondern ein ehemaliger Konvent mit netten Gewölbegang runderhum und sehr geschützten Innenhof.
Im Innenhof bzw. der Kirche selbst gibt es dann unterschiedliche Restaurants und Lokalitäten - so ziemlich für jeden Geschmack etwas... Etwas "unangenehm" ist dann halt nur die Tatsache, dass so ziemlich jeder Reiseführer das "Chijmes" aufführen dürfte, die Einheimischen dies aber weniger schätzen. Man ist unter "Seinesgleichen" und der Kontakt zur einheimischen Bevölkerung ist gar nicht vorhanden - finde ich persönlich etwas Schade (ich begebe mich in Salzburg aber nach Möglichkeit auch nicht in die Touristenfallen...) - achja, nicht dass ihr denkt ich hab keinen Kontakt zu Einheimischen: Morgen bekommen wir ein 6-gängiges Menü von einer Einheimischen kredenzt... :-)

Dafür ist es sicher ein ideales Fotomotiv - den der Graben hinter der Kirche beinhaltet nicht nur rückseitig einen schönen Wasserfall, sondern auch ein Restaurant mit großer Terrasse - ob die windgeschützte Lage in Singapur von Vorteil ist wage ich zu bezweifeln...

Falls ihr euch jetzt fragt, warum ich soviel über diesen Ort schreibe: Untertags hab ich geglaubt ich muss erfrieren und hab mich dann einmal fünf Minuten in die Sonne gestellt und danach getrachtet, dass ich wieder auftaue... Richtig - ich bin nur im Büro gesessen und es gibt nicht wirklich spannendes zu berichten - leider...

Für Salzburger Leser:
Achja - es war nett die meisten von euch wiedereinmal zu sehen (an dieser Stelle sei Dank gesagt an meinen Spion... ;-) ) - demnach zu Folge halten schon die ersten Ausschau nach mir, ob sie mich am Horizont erspähen ;-) - andere wiederum haben eine spezielle Form des Winkens entwickelt... oder ist es die andere Form Fernweh auszudrücken? ;-)

Nachtrag zu Montag...

So - jetzt ist es doch tatsächlich passiert. Ich kam nicht mehr dazu den Sonntag zu ergänzen und den Montag generell zu schreiben... Warum? Ich gebe an dieser Stelle einfach der Arbeit die Schuld - zu früh begonnen und zu spät aufgehört, mit der An- und Abreise aus dem Büro, sowie dem Essengehen am Abend blieb einfach keine Zeit mehr - leider.

Somit kommen die Bilder erst heute. Ebenso gibt es auch keine Bilder vom Baden bzw. der Beachparty, da diese buchstäblich ins Wasser gefallen ist. Nochmals leider.

Somit verbrachten wir den Sonntag in der Mall und nutzten dabei die Gelegenheit zu prüfen, ob hier Elektronik wirklich billiger ist. Stimmt leider nicht - somit komme ich auch nicht mit einem neuen Gadget heim. Generell ist es preislich eher gleich wie in Salzburg.

Am Abend traffen wir uns dann noch mit einem Kollegen und seiner Frau aus unserem Singapur-Büro, welche hierher "ausgewandert" sind, und verbrachten so diesen in netter Gesellschaft.

So - und nun die Bilder aus und rund um VivoCity...













Sowas gibts hier auch... ;-) - allerdings geht hier keiner rein; wie man auch unschwer am freien Blick auf's Schaufenster erkennen kann...













Monorail-Closeup, dahinter der Keppel-Hafen






Auf VivoCity - nein, kein Parkdeck wie am Europark... unschwer zu erkennen das schwere Gewitter, das im Hintergrund aufzieht...





Hafenpanorama mit Monorail und Seilbahn auf Sentosa

Mahlzeit @ brotzeit

Sonntag, 29. März 2009

Brotzeit @ VivoCity

Gestern Abend ging es dann zur "brotzeit". Klingt nicht nur komisch in Singapur, "fühlt" sich auch komisch an...

Die "brotzeit" befindet sich, wie auch manch Lokal in Salzburg in einer Shopping Mall. Da wir im freien reserviert hatten, konnten wir einen wunderbaren Ausblick genießen. Im Rücken hatten wir allerdings noch was beeindruckendes: VivoCity - die größte Shopping-Mall Singapurs mit rund 100.000m² Verkaufsfläche (Anmerkung: Der Europark in Salzburg hat 50.000m² - inkl. IKEA 70.000m², aber um nur 200 Parkplätze weniger - eventuell stimmt in Österreich das generelle Verkehrskonzept nicht ganz...). Hier gibt es nichts, was es nicht gibt. Reist man per MRT an, so verlässt man diese im 2. Kellergeschoß der VivoCity und fährt mit Rollentreppen Mitten ins Herz der Mall. Dort angekommen, rechnet man eigentlich nicht mit einem derart gigantischen Bauwerk und ist zuerst einmal hoffnungslos orientierungslos. Zum Glück befindet sich aber bei jedem Aufgang eine Schautafel, womit man dann etwas leichter die Orientierung wiederfindet... (ganz jedoch nicht, da die "brotzeit" nicht auf diesen aufgeführt ist).

Nach Einholen der Auskunft über die Lage des gesuchten Lokals macht man sich schnellstens auf den Weg dorthin, da die Reservierung des Tisches lediglich 15min aufrecht bleibt. Wer zu spät kommt schaut durch die Finger.
Beim Eingang zur "brotzeit" wird man zunächst ignoriert, da der Laden sowieso komplett voll ist, doch dies den vor einen befindlichen Gästen ohne Reservierung trotz der Menschenmassen nicht klar ist. Ist man aber selbst an der Reihe wird man höflichst zum Tisch geführt und schon kurze Zeit darauf trifft man "heimische" Gesichter aus Zauchensee und der Koch - welcher in der Küche versteckt wird - kommt sogar aus dem Lungau.

Neben diesem recht gastfreundlichen Gegebenheiten ergibt sich halt durch die Lage der "VivoCity" und der Lage von Singapur noch ein anderer sehr angenehmer Nebeneffekt.

Wann trinkt man schon Weißbier unter Palmen, blickt auf Sentosa und den Keppler-Container-Hafen, zu seiner rechten schweben die Gondeln der Seilbahn auf Sentosa, zur linken gleiten die Züge der Monorail lautlos in den Abendhimmel und vor einem am Teller liegt ein wunderbares Stück Fleisch in Form eines Schnitzels mit Preiselbeer-Marmelade und Petersilkartoffel...

Abschließend fuhren wir noch nach "Clarke Quay" - eine der beiden Fortgehmeilen in Singapur - und beschlossen einen wiedereinmal sehr lauen Abend... (irgendwie muss ich mir was einfallen lassen, dass mir diese angenehmen Abendtemperaturen nicht zu sehr abgehen, wenn ich wieder heimkehre...)

Samstag, 28. März 2009

Wochenende...

Nun ist nicht nur die erste Woche rum, sondern auch die erste Arbeitswoche. Leider haben wir das Wochenende mit etwas Verspätung begonnen, da es klarerweise gerade in der ersten Zeit viel zu tun gibt und je mehr in dieser Zeit geschafft wird, desto "gemütlicher" und abwechslungsreicher wird es dann gegen Ende hin.

Aus Gründen der Abwechslung war ich dann gestern auch noch mit den Wölfen den Mond anheulen - die Wölfe waren in dem Fall 4 Musiker, welche recht eindrucksvoll ihre Darbietung wiedergaben (von U2 über Proclaimers bis hin zu allgemeinen Showeinlagen...).

Gelegen an der "Orchard Road" (die Shopping-Meile in Singapur) ist die Lage natürlich von Vorteil, da hier das Leben blüht und Einheimische wie Touristen sich die "Klinke in die Hand geben" - was aber nur als Metapher gilt, da ja so ziemlich alles Outdoor ist bzw keine wirkliche Türe besitzt, da man sonst nur einen Hitzstau produzieren würde.
Das Lokal selbst hat einen Loungebereich, sowie den großen Bereich mit der Veranstaltungsbühne und einer Bar, an welcher Männer lässig an dieser lehnen und sich an ihr kühles Bier klammern. Da die Bar aber nur mässig klimatisiert ist wird dieses schneller warm als man denkt, dafür läuft man nicht Gefahr wie in anderen Lokalen (Büros) mitsamt seinem Getränk in der Hand zur Eissäule zu erstarren.
Etwas überraschend war allerdings für mich zu sehen, dass hier das weibliche Publikum wohl für den Umsatz sorgt, da diese - für unsereins eher ungewohnt - jeweils eine eigene Flasche haben, jedoch nicht Bier, sondern Jack Daniels. Wären nicht Kollegen und die S$20 Eintritt gewesen, für welche man ein holländisches Weißbier (zumindest nehme ich mal an, dass es aus Holland ist - jedoch ist die genannte Kombination schon schlimm genug, über den Geschmack möchte ich mich an dieser Stelle nicht näher auslassen...) bekommt, so wäre ich wahrscheinlich binnen kürzester Zeit wieder gegangen. So konnte ich mich aber überzeugen, dass die Band absolut fähig ist und auch "Lahme zum Gehen bringt" (eigentlich waren diese westliche Betrunkene) und der Abend konnte gemütlich ausklingen und ich musste feststellen: Salzburg ist klein und die Welt ein Dorf (im Gespräch mit einem Kollegen stellte sich heraus, dass er in die Parallelklasse meines Bruders ging...).

Nun werde ich mich aber wieder anderen Dingen widmen, da sich das Schwimmen schon wieder nicht ausgeht und ich andernfalls ziemlichen Stress bekommen würde. Ihr wisst ja schon wo es heute hingeht... ;-)

Denjenigen, die heute noch auf eine Party gehen wünsche ich eine gelungene solche - und lasst das Geburtstagskind ordentlich hochleben!!! :-)

Freitag, 27. März 2009

1. Woche

Heute gibt es nur Bilder. Bilder aus meinen Kopf - Bilder die nach der ersten Woche hier in Singapur entstanden sind.

Vor meiner Abreise waren die Gefühle bunt gemischt. Unsicher dessen was da auf mich zukommen mag, nicht genau wissend was die Arbeit hier mit sich bringen mag (von den Geschichten, dass es hier nur Heuschrecken und Schlangen zu essen gibt möchte ich mal gar nicht anfangen... ;-) ) - auch nicht wissend ob man alles zuhause erreichte einfach so, wenn auch nur temporär, hinter sich lassen soll. Familie, Freundin, Freunde - nette, gemeinsame Abende - vielleicht auch die eine oder andere Rodelpartie, Geburtstagsfeiern und so weiter.

Bei meinem Abflug und der darauffolgenden langen Zeit nachzudenken, war ich ob meines Entschlusses diese Reise anzutreten selbst überrascht und verwundert, dass ich den Vertrag mehr oder minder blindlings unterschrieben hatte und somit gar nicht mehr wirklich auskonnte.

Nach der ersten Woche kann ich aber nun sagen: Ich bereue es absolut nicht! Auch wenn mich des öfteren der eine oder andere sentimentale Gedanke quält, in dem man sich Leid sieht, das hier alles "alleine" zu erleben und nicht mit Menschen, die einem näher stehen, als es einem eventuell Arbeitskollegen tun, wobei ich an dieser Stelle aber auch sagen möchte, dass das Team zur Gänze sehr stimmig ist und man vom ersten Augenblick an mit offenen Armen und Herzen empfangen wurde. Diese Momente kann ich nach der ersten Woche auch als meine schwersten Momente bezeichnen. Sehr gefreut haben mich dann aber immer wieder die Mails von Euch in denen mir alles Gute gewunschen wurde und mir Kund getan wurde, dass sie sich (ich hoffe doch die meisten... ;-) ) auf ein Wiedersehen freuen.

So konnte Singapur bisher nicht nur mit seinem sauberen Image punkten (dies ist im übrigen mehr ein Image als die Realität, aber der nächste tropische Starkregen wird die Reste der nicht gesetzeskonformen Verunreinigungen schon beseitigen... ;-) ), als vielmehr mit seinem offenen Empfang so ziemlich aller Kulturen und Bevölkerungsschichten. Das Wetter spielt natürlich auch einen großen Faktor für diese Freundlichkeit. Bei sovielen Sonnenstunden und lauen Abenden hier muss das Gemüt einfach sonniger und freundlicher sein. Aber noch ist nicht alles gesehen und nicht alles erlebt. Ich werde mal mit großer Spannung das kommende Wochenende abwarten, geplant sind für morgen Abend: www.brotzeit1516.com und am Sonntag Beachparty auf Sentosa - mal schauen ob für all die Attraktionen auf der Insel Zeit bleibt.

Wie gesagt ist das Resumee nach der ersten Woche absolut positiv und ich würde - würde ich gefragt werden - unter ähnlichen Bedingungen sofort wieder zu sagen. Also: Mir gehts nicht nur körperlich gut - sondern auch seelisch :-).

Grüßt mir die Heimat - den Winter mit seinem gatschigen Schnee und der Kälte vermisse ich derzeit absolut nicht... ;-)

Donnerstag, 26. März 2009

Das Appartement

Nachdem sich heute nichts weltbewegendes während der Arbeit getan hat, folgt an dieser Stelle nun ein bebilderter Bericht über unsere Wohnung...

Jedoch ist diese auch nicht gerade weltbewegend, da wir ja schließlich nur befristet wohnen (also schon bis zum Ende des Einsatzes, aber das ist ja nicht lebenslang...) - das wichtigste aber: Man hat alles was man braucht, die Klimaanlage funktioniert und ruhig ist es auch - außer in der Früh: Da wohnen wir vielleicht doch zu nahe an der Dachterrasse, denn den Wecker muss man nicht stellen, da einem schon vorher irgendein Singastarker Vogel die ungefähre Uhrzeit pfeifft...













Gleich nach dem Reingehen steht man im Ess/Wohnzimmerbereich (der Kollege sitzt aber gleich nach dem Reingehen normal nicht da... ;-) )













Eingangstüre mit Essbereich und Blick Richtung Küche - rechts weg ist der Gang an dem dann der Mastersroom (mit eigenen Badezimmer) - den hat die Kollegin bekommen - und die beiden anderen Zimmer sowie ein Bad liegen.













Die Küche: Vom hinteren Balkon aufgenommen. Hinter meinem Standpunkt befindet sich noch ein Raum, sowie ein WC und eben der Balkon. Dieser Teil der Wohnung steht dem "Personal" zur Verfügung - in unserem Fall dient es eher als "Wirtschaftsraum".













"Mein" Zimmer: Im Hintergrund Singapur. Wie gesagt - man hat alles was man braucht. An der linken Seite steht ein Regal und rechts ein geräumiger Kasten. Würde man nun ein Foto in die andere Richtung machen könnte man das Bad sehen... tu ich aber nicht - somit seht ihr es auch nicht ;-) ; ist aber kein Luxus drinnen, somit verpasst ihr nix - ok, vielleicht doch - Duschtrennwände wurden definitiv nicht in Singapur erfunden... ;-)

Mittwoch, 25. März 2009

In den geheiligten Hallen...

Nun war es heute so weit - die echte Schwerarbeit musste verrichtet werden. Doch da wo Schatten, da auch Licht.

Doch zunächst mal von Anfang an. Schon beim der Hinfahrt kam es uns komisch vor, dass der Taxifahrer die Adresse des Bohrkern-Depots nicht kannte. Unsere Kontaktperson hatte aber zum Glück eine Karte von der LTA erhalten und konnte somit dem Taxifahrer etwas brauchbares vorlegen. Somit konnten wir unter dem mittlerweile üblichen Krachen das Baustellengelände verlassen ("It's just the gearbox - it hits the hump...") und uns auf den Weg zur gezeigten Adresse machen.

Als wir dort ankamen mussten wir zunächst noch auf den Zuständigen seitens der LTA warten. In dieser Zeit konnten wir uns einen ersten Eindruck vom Gebäude verschaffen in dem wir uns befanden.

Dieses war neu - brandneu. Jedoch recht klein mit einem verhältnismäßig großem Parkplatz. Als wir das Foyer desselben betraten erschien es uns noch merkwürdiger, da dieses rund die Hälfte des Gebäudes ausmachte. Nach einigem Warten und Schauen fiel der Blick auf die Übersichtstafel beim Lift, welche von "2" (1. Stock; 1 entspricht hier dem Erdgeschoß) bis "2B" reichte. Ein Blick ins Stiegenhaus verdeutlichte in diesem Bereich sogar ein "3B".

Dennoch konnten wir uns nicht so recht einen Reim drauf machen wo wir gelandet waren. Schließlich kam der für uns Verantwortliche und begleitete uns zu dem Bohrkern-Depot. Hinter einem schweren Metall-Rolltor liegen dort, tatsächlich im "2B" rund 10.000 Meter Bohrkerne, welche glücklicherweise nicht alle von uns bewegt werden mussten, da wir nur bestimmte benötigten.

Nach rund zwei Stunden war die dokumentarische und körperlich doch anstrengende Arbeit auf dieser Seite des Rolltors erledigt (angefühlt hat es sich als würde man am Hometrainer mit Hanteln trainieren - das allerdings in der Sauna... ;-) ).

Doch wesentlich faszinierender war die andere Seite des Rolltors. Das Bauwerk war nämlich ca. 1,5km lang und die noch nicht eröffnete Wartungshalle für die "MRT", in welcher gerade noch letzte Tests, für die am 30. Mai geplante Eröffnung der "Stage 3" der "Circle Line", durchgeführt werden und zwar an den Triebwägen, so wie im kompletten Servicebereich inklusive voll automatisierten Hochregallager (über 5 Stockwerke). Aufgrund dieser Aktualität ist dieses Bauwerk auch den Taxifahrern noch nicht bekannt, was uns das verdutzte Gesicht erklärlich machte...

Freundlicherweise meinte der LTA-Beauftragte, dass ich mich ruhig nach Lust und Laune umsehen kann und auch Fotos machen darf...

Somit war der Tag gerettet und die Schuffterei hatte sich gelohnt :-) -
(2. Belohnung waren dann am Abend 10 Längen im "Main-Pool"... :-) ).

SMRT
- Depotgebäude im Bauzustand



























Dienstag, 24. März 2009

Arbeit...

Unglücklicherweise bin ich ja aber nicht zum Urlauben hier, sondern um zu arbeiten... (aus dem Grund heute auch keine Bilder)

Gestern war dann unser erster Tag. Dieser hat eigentlich ganz gut angefangen - denn man wird ja nicht immer vom Fahrer abgeholt und bis vor die Bürotür kutschiert :-) . Dummerweise hat man dann aber niemanden der die eigentliche Arbeit für einen verrichtet, sondern das muss schon noch selbst durchgeführt werden...

Im Büro selbst ist es ganz nett - auch wenn einem die von zuhause gewohnte Espressomaschine etwas abgeht; einzig und allein an den Kraftakt um den Schuko-Stecker des Notebook-Ladegeräts in die Steckdose zu bringen muss ich mich noch gewöhnen - würde die Klimaanlage nicht laufen, würde man dabei zu schwitzen beginnen. Zum Glück ist diese aber derart eingestellt, dass man froh ist doch die lange Hose gewählt zu haben und mit dem Rücken kuschelt man sich ganz fest an die Lehne seines Bürostuhls oder man wählt die Alternative sich gelegentlich körperlich zu betätigen und tritt den Gang vor's Haus an. Dass der Dauerschnupfen des sich einem gegenüberbefindlichen Kollegen, durch eben diese Temperatureinstellung hervorgerufen, interessiert hier demnach niemanden.

Den Tagesabschluss bildete ein Besprechung bei der man zu Erkenntnis kam:

20 Personen in einem Besprechungsraum für max. 10 Personen geht nicht gut... ;-)

Heute vormittag war dann eigentlich Kraftsport geplant. Dieser musste aber auf morgen verschoben werden da nicht jeder das gleiche Englisch spricht und somit das Gegenüber etwas anderes versteht als man meinte... Somit wurde aus den "borehole-samples" (Bohrkerne aus den Bodenaufschlüssen) irgendwas mit "some boreholes" oder waren es doch "some borelogs" - genau weiß ich es aber nicht (oder noch nicht), da ich das hier gesprochene Englisch noch nicht zur Gänze zu verstehen mag. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sich der gestern anwesende Brite wie in einer Legastheniker-Runde gefühlt haben muss...

Dafür durften wir in der Früh / am Vormittag Zeuge eines "tropischen Regenschauers" werden. Jedesmal wenn man denkt: "Noch stärker kann es nicht regnen..." regnet es noch stärker. Kurze Zeit später versteht man auch warum neben den größeren Strassen noch größere Ableitungen und Kanäle geführt werden - aber genauso schnell wie es begann ist es auch wieder vorbei. Das angenehme in dieser Gegend ist: Die Temperatur fällt dabei nur unwesentlich ab (sprich: trotz Niederschlag kann man weiterhin das sommerliche Outfit beibehalten ;-) ).

Aber mit Niederschlag kennt man sich ja derzeit in der Heimat aus - habe ich mir sagen lassen... ;-).

So - nun noch zum nachteiligen meines hiesigen Aufenthalts: Dem Geburtstagkind des Tages nochmals alles Liebe und Gute!!!

Montag, 23. März 2009

Thomas & Sir Thomas

Gestern Abend erfolgte noch ein Ausflug im Stile einer Touristengruppe. Ziel: Die "Altstadt" von Singapur - besser gesagt, das was davon noch geblieben ist. Auch wenn es nicht mehr viel ist, ist es doch recht schön anzusehen.
Impossanter sind natürlich die im Hintergrund befindlichen Wolkenkratzer, die mittlerweile auch ein Wahrzeichen von Singapur sind.
Temperatur- und wettermäßig waren wir bisher auch mit Glück gesegnet und so konnten wir bei eigentlich angenehmen Verhältnissen unsere Runde drehen und im Anschluß daran am Singapur-River Essen und Trinken.















St. Andrews Cathedral

















Vorm Parlament











Thomas meets Sir Thomas:
Der Entdecker des neuen Singapurs trifft auf den Entdecker des für ihn neuen Singapur.

Sir Thomas Stamford Raffles war der Entdecker des neuen, heutigen Singapurs.









Singapore-River - Altstadt + Neudstadt

Sonntag, 22. März 2009

Tower D & die restliche Anlage

Heute war es an der Zeit die Anlage inkl. aller Freizeitmöglichkeiten, sowie das nähere Umfeld zu erkunden. Ich werde zur Anlage nicht viel sagen, sondern lasse an dieser Stelle besser die Bilder sprechen... (der Tower im Hintergrund ist Tower D)
  • Übersichtsplan
  • Splash-Pool
  • Jacuzzi
  • Main Pool














































Abreise - Ankunft...

Am Freitag ging es los. Pünklichst um 18:30 Uhr MEZ hob unsere Maschine in Salzburg ab. Ebenso pünktlich erfolgte nach einem ruhigen Flug die Landung in Frankfurt.

Nach kurzem Aufenthalt in FRA startete unser Flieger mit leichter Verspätung Richtung Singapur. Unser Flug führte uns dabei über die Alpen, Südosteuropa, Türkei, südlich am Irak vorbei über Dubai hinaus auf das arabische Meer, über Indien und auf den indischen Ozean, durch die Strasse von Malakka bis nach Singapur.

Dort angekommen wurden wir von einem tropischen Gewittersturm mit Blitzen und Regenschauern bei milden 28° C begrüsst.

Nach einem kurzen Intermezzo im Appartement ging es des Abends noch raus zum Essen und Trinken - beides im Freien und nur mit einer Sommerhose und kurzärmligen Hemd.


















Regenbogen zur Begrüßung... (Aufgenommen von unserem Balkon im 13. Stock - Tower D)













Nach der Heimkehr genossen wir noch den Ausblick von der Dachterrasse unseres Appartement-Blocks und die milden Temperaturen... (im Bild die Dachterrasse des baugleichen Turms gegenüber...)

Obwohl wir mitten in der Stadt wohnen und diese Stadt doch über 4,5 Mio. Einwohner aufweist und das auf einer Fläche von nur 710km² ist es hier komplett ruhig - man hört keinen Verkehrslärm und auch sonst nichts störendes...

Und natürlich auch sehr schön zu sehen ist, dass wenn man als "leidgeprüfter Europäer" die kahlen Bäume und farblose Natur zurücklassen und in eine blühende, grüne tropische Pflanzenwelt abtauchen kann...