Dienstag, 24. März 2009

Arbeit...

Unglücklicherweise bin ich ja aber nicht zum Urlauben hier, sondern um zu arbeiten... (aus dem Grund heute auch keine Bilder)

Gestern war dann unser erster Tag. Dieser hat eigentlich ganz gut angefangen - denn man wird ja nicht immer vom Fahrer abgeholt und bis vor die Bürotür kutschiert :-) . Dummerweise hat man dann aber niemanden der die eigentliche Arbeit für einen verrichtet, sondern das muss schon noch selbst durchgeführt werden...

Im Büro selbst ist es ganz nett - auch wenn einem die von zuhause gewohnte Espressomaschine etwas abgeht; einzig und allein an den Kraftakt um den Schuko-Stecker des Notebook-Ladegeräts in die Steckdose zu bringen muss ich mich noch gewöhnen - würde die Klimaanlage nicht laufen, würde man dabei zu schwitzen beginnen. Zum Glück ist diese aber derart eingestellt, dass man froh ist doch die lange Hose gewählt zu haben und mit dem Rücken kuschelt man sich ganz fest an die Lehne seines Bürostuhls oder man wählt die Alternative sich gelegentlich körperlich zu betätigen und tritt den Gang vor's Haus an. Dass der Dauerschnupfen des sich einem gegenüberbefindlichen Kollegen, durch eben diese Temperatureinstellung hervorgerufen, interessiert hier demnach niemanden.

Den Tagesabschluss bildete ein Besprechung bei der man zu Erkenntnis kam:

20 Personen in einem Besprechungsraum für max. 10 Personen geht nicht gut... ;-)

Heute vormittag war dann eigentlich Kraftsport geplant. Dieser musste aber auf morgen verschoben werden da nicht jeder das gleiche Englisch spricht und somit das Gegenüber etwas anderes versteht als man meinte... Somit wurde aus den "borehole-samples" (Bohrkerne aus den Bodenaufschlüssen) irgendwas mit "some boreholes" oder waren es doch "some borelogs" - genau weiß ich es aber nicht (oder noch nicht), da ich das hier gesprochene Englisch noch nicht zur Gänze zu verstehen mag. Irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, dass sich der gestern anwesende Brite wie in einer Legastheniker-Runde gefühlt haben muss...

Dafür durften wir in der Früh / am Vormittag Zeuge eines "tropischen Regenschauers" werden. Jedesmal wenn man denkt: "Noch stärker kann es nicht regnen..." regnet es noch stärker. Kurze Zeit später versteht man auch warum neben den größeren Strassen noch größere Ableitungen und Kanäle geführt werden - aber genauso schnell wie es begann ist es auch wieder vorbei. Das angenehme in dieser Gegend ist: Die Temperatur fällt dabei nur unwesentlich ab (sprich: trotz Niederschlag kann man weiterhin das sommerliche Outfit beibehalten ;-) ).

Aber mit Niederschlag kennt man sich ja derzeit in der Heimat aus - habe ich mir sagen lassen... ;-).

So - nun noch zum nachteiligen meines hiesigen Aufenthalts: Dem Geburtstagkind des Tages nochmals alles Liebe und Gute!!!