Dienstag, 19. Mai 2009

Heimkehr

Nun steht der Termin meiner Heimkehr (aber eventuell noch nicht endgültigen) fest.

Es ist der 18. Juni, an dem ich die Heimreise antreten werde. Somit betrete ich am 19. heimischen Boden und werde dann (hoffentlich) wohlverdienten Urlaub genießen (und am Buch schreiben).

Wobei ja heute sowieso ein besonderer Tag war, da als wir die Tür zum Appartement öffneten uns ein ungewohnter und noch mehr überraschender Duft in die Nasen strömte: Der Duft von frisch gekochtem Essen. Und wir uns bei einer wunderbaren Gemüsesuppe und anschließenden herrlichen Topfenknödeln stärken konnten (ein Dank und ein Lob an die "Köchin" an dieser Stelle - es war einfach vortrefflich!!!).
Wobei ja nicht nur zuerst das Essen duftete, sondern auch im Anschluß daran die ganze Gegend, da irgendein in der Nähe befindlicher Baum zu blühen begann und somit die ganze Umgebung angenehm roch. Man kann sich ja jetzt fragen, warum ich das schreibe, denn schließlich müsste hier alle Augenblicke irgendwas blühen und duften. Tut es aber nicht; blühen schon - aber nicht duften. Es riecht diese Stadt eigentlich überhaupt nicht. Weder nach Pflanzenwelt noch nach Strassenverkehr. Geruchsimpressionenn fehlen nahezu zur Gänze. Warum dem so ist, ist mir nicht ganz klar. Vielleicht ist die menschliche Nase einfach nicht in der Lage Düfte aufzunehmen nachdem sie die ganze Zeit unter "Klimaanlagenbehandlung" steht. Vielleicht riecht die Stadt aber wirklich nicht... Aufjedenfall werde ich die Stadt aber nicht aufgrund ihrer besonderen Gerüche wegen in Erinnerung haben, denn da gibt es keine Erinnerungen... (ok - ein paar wenige; aber das sind nur diejenigen, die meinten sie müssen in Parfum baden... - ist aber auch nicht immer besonders angenehm...)