...gibt es hier zwar nicht, dafür verlassen jeden Tag mit uns gemeinsam kleine Gelbhäubchen die Wohnanlage. Sei es an der Hand der Mutter, des Vaters oder doch nur des Kindermädchens. So landen diese dann alle fein säuberlich nach Farben sortiert vorm Tor der Anlage und warten gemeinsam mit ihrer mitgebrachten Begleitperson auf den Schul - nein - auf den Kindergarten- und Krabbelstubenbus, welcher sie dann für den Rest des Tages aus der Fürsorge seiner Eltern löst und sie der staatlichen Obhut übergibt, damit sie auch schön angepasst und normiert aufwachsen. Was bei den Kleinsten mit einer einfachen Kopfbedeckung beginnt, geht dann in der Schule mit einer komplett einheitlichen Uniform weiter bishin zur Universität.
Schon jetzt kann man an allen Ecken der (Wohn)Blöcke lesen, dass die Einschreibungsfrist der 2009 Geborenen begonnen hat und man sich rechtzeitig um die Plätze in Kindergärten und Krabbelstuben, eventuell auch gleich Schulen, das ist mir bisher verschlossen geblieben, kümmern soll. Einerseits eine Wohltat für die Eltern, die ja sowieso arbeiten gehen müssen und andererseits natürlich ein Kontrollinstrument um das Ausbrechen aus einer stark normierten Gesellschaft zu vermeiden oder gar nicht erst den Gedanken daran aufkommen zu lassen.
Interessant ist aber dabei auch zugleich der Umstand, dass es erst seit dem Jahr 2003 eine allgemeine Schulpflicht gibt. Viele Kinder blieben zuvor zuhause oder halfen ihren Eltern wo es nur ging. Die essenstechnische Versorgung war aber trotz der Mithilfe der Kinder nicht immer gewährleistet und manche der Kinder (und auch ihre Eltern) litten an Mangelerscheinungen und Unterernährung. Nicht nur durch viele private Initiativen, so zum Beispiel auch der Aktion der Frau des Chefs von GCAs - hier werden zum Beispiel die Lebensmittel aus den Supermärkten, welche in diesen nicht mehr verkauft werden dürfen durch freiwillige Helfer zusammengesammelt und von einer zentralen Stelle aus an unterversorgte Familien verteilt - unter der Voraussetzung, dass die Kinder in die Schule gehen (die Schule muss den Schulbesuch bestätigen), gelingt es immer mehr einerseits den Mangelerscheiungen und der Unterernährung Einhalt zu gebieten mit dem begleitenden positiven Effekt, dass die Kinder die Schule besuchen und so aufgrund besser Bildung einen einfacheren Start ins "wirkliche Leben" haben. Zum Glück wird dieses Programm auch vom Staat teilweise subventioniert und für gut geheissen...
Schon jetzt kann man an allen Ecken der (Wohn)Blöcke lesen, dass die Einschreibungsfrist der 2009 Geborenen begonnen hat und man sich rechtzeitig um die Plätze in Kindergärten und Krabbelstuben, eventuell auch gleich Schulen, das ist mir bisher verschlossen geblieben, kümmern soll. Einerseits eine Wohltat für die Eltern, die ja sowieso arbeiten gehen müssen und andererseits natürlich ein Kontrollinstrument um das Ausbrechen aus einer stark normierten Gesellschaft zu vermeiden oder gar nicht erst den Gedanken daran aufkommen zu lassen.
Interessant ist aber dabei auch zugleich der Umstand, dass es erst seit dem Jahr 2003 eine allgemeine Schulpflicht gibt. Viele Kinder blieben zuvor zuhause oder halfen ihren Eltern wo es nur ging. Die essenstechnische Versorgung war aber trotz der Mithilfe der Kinder nicht immer gewährleistet und manche der Kinder (und auch ihre Eltern) litten an Mangelerscheinungen und Unterernährung. Nicht nur durch viele private Initiativen, so zum Beispiel auch der Aktion der Frau des Chefs von GCAs - hier werden zum Beispiel die Lebensmittel aus den Supermärkten, welche in diesen nicht mehr verkauft werden dürfen durch freiwillige Helfer zusammengesammelt und von einer zentralen Stelle aus an unterversorgte Familien verteilt - unter der Voraussetzung, dass die Kinder in die Schule gehen (die Schule muss den Schulbesuch bestätigen), gelingt es immer mehr einerseits den Mangelerscheiungen und der Unterernährung Einhalt zu gebieten mit dem begleitenden positiven Effekt, dass die Kinder die Schule besuchen und so aufgrund besser Bildung einen einfacheren Start ins "wirkliche Leben" haben. Zum Glück wird dieses Programm auch vom Staat teilweise subventioniert und für gut geheissen...
Und das in einem Land, das gemessen am BIP nur 2 Plätze hinter Deutschland liegt...