Nachdem gestern von unwiderstehlicher Seite das Angebot an mich herangtragen wurde, dass mir ein Einblick in die "Clubbing-Szene" gewährt wird - im Gegensatz zum gewöhnlichen Fortgehen, welches hier in die Kategorie der "Pubbing-Szene" fällt - konnte ich dieses Angebot nicht Ausschlagen und erlebte somit - erstmalig nach über zwei Monaten in Singapur - die andere Seite des Fortgehens. Soll bedeuten: Gemütlich beginnen (Pub: Durty Nelly - schreibt man wirklich so; ist kein Schreibfehler - gegenüber des Balaclava bei der Suntec-City) und dann richtig Gas geben, allerdings nicht alkoholtechnischer Natur, sondern bei den Beats. Somit wanderten wir im Anschluss ans Durty Nelly weiter zum bereits einmal angekündigten Swissotel. Soll heissen in einen etwas "abgehobenen" Club. Dazu besteigt man nach dem Betreten des Hotels einen Lift, der binnen 30 Sekunden nach oben rauscht und erst in der Etage 64 am Display die Stockwerke wieder anzeigt - dazwischen steht am Display ein einfaches freundliches "EZ" für "easy". Selbst bei 64 sieht man aber nur die Zahlen purzeln und erst ab 68 wird es dann etwas langsamer. Garantiert sind bei diesem rasantem Aufstieg klarerweise auch die verschlagenen Ohren. Auf Level 71 angekommen hat man die Wahl ob man einen Stock tiefer geht in eine Jazz-Bar oder einen höher in eine Dance/Techno-Bar. Auf Level 71 selber befindet sich ein "gehobenes" Restaurant für die etwas Betuchteren (Speisen kosten so um die 120 S$). Die "New Asia Bar" selbst bietet - neben dem Gratis-Drink, den man mit der Eintrittsgebühr erhält - einen sagenhaften Ausblick über Singapur. Da die Wetterverhältnisse gut waren, war auch die Fernsicht nahezu uneingeschränkt. Nachdem die Bar selber aber bereits um 3.00am schließt zogen wir weiter in die Clubs gelegen am Clarke Quay, welche interessanterweise neben einer reichhaltigen Dancefloor-Auswahl (Musikauswahl), auch ein überraschend gutes Preis/Leistungsverhältnis aufweisen. Mädels zahlen 20S$ Eintritt, Herren 25S$ - allerdings sind in diesem Preis zwei Getränke inkludiert. Egal was. Nicht ganz, Getränke wie Bier die dann einmal aus sind bekommt man klarerweise nicht mehr... ;-).
So beschloß ich den Abend mit den Worten eines Briten: "I enjoyed myself" - soll aber nicht heissen, dass ich mir an dem Abend besonders gut gefallen habe oder zum Alleinunterhalter wurde, sondern lediglich, dass dieser Abend besonders nett und unterhaltsam war. So gilt mein Dank in diesem Falle meiner Begleitung, welche mir diesen netten Abend bescherte. Und jetzt mach ich mich dann langsam auf den Weg zum Flughafen, da der Flieger eine halbe Stunde früher landet...
So beschloß ich den Abend mit den Worten eines Briten: "I enjoyed myself" - soll aber nicht heissen, dass ich mir an dem Abend besonders gut gefallen habe oder zum Alleinunterhalter wurde, sondern lediglich, dass dieser Abend besonders nett und unterhaltsam war. So gilt mein Dank in diesem Falle meiner Begleitung, welche mir diesen netten Abend bescherte. Und jetzt mach ich mich dann langsam auf den Weg zum Flughafen, da der Flieger eine halbe Stunde früher landet...